zurück | Vergrößerung der männlichen Brust Gynäkomastie | | | | Zusammenfassung | | Operationsdauer: | ca. 1,5h | | Narkose: | Dämmerschlaf oder Vollnarkose | | Klinikaufenthalt: | ambulant bis eine Übernachtung | | Nachbehandlung: | 7 Tage körperliche Schonung und Arbeitsunfähigkeit | | | Mindestens für 3 Wochen kein Sport | | | Kompressionshemd für 4-6 Wochen | | Definition: | | | Die Gynäkomastie bezeichnet bei Männern eine Vergrößerung der Brustdrüse, so dass sie einer weiblichen Brust ähnelt. Als Ursache können mögliche Störungen des Hormonhaushaltes, Übergewicht oder auch eine ungesunde Lebensführung vorliegen. | | | nach oben | Wann ist die Operation bei einer Gynäkomastie sinnvoll? | | | Häufig liegt ein starker psychischer Leidensdruck vor. Die Patienten sind häufig in ihren Alltagsaktivitäten beeinträchtigt, vermeiden sportliche Aktivitäten. Vor der Operation sollten auf jeden Fall Störungen des Hormonhaushaltes ausgeschlossen werden. | | | nach oben | Wann ist eine Operation der Gynäkomastie nicht empfehlenswert? | | | Liegen Störungen des Hormonhaushaltes vor, sollten diese vor einer Operation diagnostiziert und therapiert werden. Ebenso sollte bei starkem Übergewicht eine Gewichtsreduktion erfolgen. Häufig ergibt sich nach erfolgter Gewichtsreduktion ein Ausgangsbefund, der ggf. zusätzliche Operationstechniken erfordert eine Gewichtsabnahme vor der Operation sollte Sinnvollerweise durch eine komplette Ernährungsumstellung und ein zusätzliches Sportprogramm unterstützt werden. Erst dann sollte die Operation erfolgen. | | | nach oben | | Das Operationsverfahren | | | Die Gynäkomastie wird in Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt. Es handelt sich hierbei häufig um einen ambulant durchgeführten Eingriff. Über kleine Hautschnitte am Rand der Brustwarze wird überschüssiges Brustdrüsengewebe entfernt. Häufig wird die Konturierung der Brust durch eine zusätzliche Fettabsaugung kombiniert. Dabei wird über kleine Schnitte im Bereich der Unterbrustfalte fächerförmig das gesamte Operationsgebiet ausgedünnt. In seltenen Fällen (bei sehr ausgeprägter Gynäkomastie) muss durch zusätzliche äußere Schnitte der Hautüberschuss entfernt werden. | | | nach oben | | Die Nachbehandlung | | | In einigen Fällen werden bei der Operation Wundschläuche eingelegt, die in aller Regel spätestens am ersten Tag nach der Operation entfernt werden können. Wir arbeiten häufig mit auflösbarem Fadenmaterial, so dass keine Fädenentfernung nötig ist. Die Verbandswechsel und Befundkontrollen werden alle 4-5 Tage durchgeführt um den Heilungsverlauf zu kontrollieren. Ein Kompressionsmieder wird für die Dauer von 6 Wochen bei erfolgter Fettabsaugung getragen. Der Abheilungsprozess und der Rückgang der postoperativen Schwellungen verläuft über die ersten paar Monate nach der Operation. Eine letzte Kontrolle ist nach Ablauf von 6 Monaten angesetzt. | | | nach oben | Erfolgsaussichten | | | Die Operation der Gynäkomastie ist eine standardisierte, komplikationsarme Operation. Es können nach der Operation vorübergehende Blutergüsse und Schwellungszustände auftreten. Das definitive Ergebnis wird nach erfolgter Fettsabsaugung nach spätestens 6 Monaten deutlich sichtbar sein. In den meisten Fällen lässt sich über kleinste Narben eine dramatische Befundänderung erzielen. |
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