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Halsstraffung

Die Halsstraffung bezeichnet eine Operation, bei der überschüssiges, teils überhängendes Haut- und Unterhautfettgewebe im Halsbereich entfernt wird. Bei diesem Eingriff wird häufig gleichzeitig die äußere Halsmuskulatur (das sogenannte „Platysma“) mitgestrafft zur Rekonstruktion des

verstrichenen Kinn-Hals-Winkels. Ergänzt wird die Straffung häufig mit einer zusätzlichen Fettabsaugung unterhalb des Kinnes oder im Übergang zum Kieferwinkel.


Wann ist eine Halsstraffung sinnvoll?

Die Halsstraffung ist insbesondere geeignet für Patienten, die keine größere Gesichtsstraffung wünschen, sondern eine isolierte Korrektur der Kinn-Hals-Region. Häufig findet sich eine genetische Disposition zum erschlafften Hals mit oft gleichzeitiger Fettgewebsvermehrung, dem sogenannten Doppelkinn. Gerade bei älteren Patienten mit reduzierter Elastizität der Haut und Bindegewebsschwäche reicht hierbei die alleinige Fettabsaugung nicht aus, der durch die Ausdünnung vergrößerte Hautüberschuß wird nur durch chirurgische Entfernung zu therapieren sein bei gleichzeitiger „innerer“ Straffung, der Platysmaraffung.

Wann ist eine Halsstraffung nicht empfehlenswert?

Streben Patienten auch nach der Operation eine dramatische Gewichtsreduktion an, sollte der Operationstermin erst nach Erzielen des Wunschgewichtes angesetzt werden. Erfahrungsgemäß könnte durch weitere größere Gewichtsabnahmen nach der Operation der Straffheitszustand des Halses verloren gehen mit Verschlechterung eines primär schönen ästhetischen Ergebnisses. Liegen schwerwiegende internistische Erkrankungen vor, sollte von einer Operation abgeraten werden. Auch ein massives Übergewicht sollte durch konservative Maßnahmen ( Ernährungsumstellung, Sport ) und nicht durch ein Skalpell behandelt werden.

Das Operationsverfahren

Die Halsstraffung kann entweder in Dämmerschlaf oder auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Liegt nur ein mäßiger Hautüberschuß vor bei primär guter Elastizität, so genügt ein etwa 3-4 cm messender Schnitt knapp hinter der anatomisch vorgegebenen Kinnfalte. Über diesen kleinen Zugangsweg erfolgt die Darstellung und in den meisten Fällen Raffung der auseinandergewichenen und erschlafften Platysmastränge. Die weitere Konturierung und Ausdünnung des Fettgewebes gelingt durch Fettabsaugung oder aber auch durch Ausdünnung unter Sicht. Bei Patienten mit starkem Hautüberschuß wird über einen winkelförmigen Narbenverlauf beginnend unterhalb des Kinnes die direkte Hautentfernung durchgeführt. Die Narbe verläuft dann im Zick-Zack bis zum Ende des Hautüberschusses. Nach erfolgter Naht wird eine Kinn-Kompressionsbandage angelegt, die über die ersten 7 Tage konsequent Tag und Nacht getragen wird, für weitere 3-4 Wochen nachts.

Die Nachbehandlung

Bei der Operation wird häufig auflösbares Fadenmaterial verwendet, so dass keine Fädenentfernung nötig ist. Die Verbandswechsel und Befundkontrollen werden alle 4-5 Tage durchgeführt, um den Heilungsverlauf zu kontrollieren. Empfehlenswert ist eine nächtliche Oberkörperhochlagerung auf zwei Kopfkissen zum verbesserten Lymphabfluß und Abschwellen über die ersten 3-4 Tage. Die Kompressionsbandage sollte für ca 3-4 Wochen nachts getragen werden. Es werden innerhalb des ersten halben Jahres nach der Operation weitere Kontrolltermine vereinbart, um den weiteren Heilungsverlauf zu beobachten.

Erfolgsaussichten

Halsstraffungen sind mittlere Operationen, die häufig eine dramatische Verjüngung des Profils auslösen bei neuer Definition des verstrichenen Kinn-Hals-Winkels. Bei alleiniger Fettgewebsvermehrung ist vor allem bei jüngeren Patienten die Fettabsaugung ggf. in Kombination mit einer inneren Straffung über einen kleinen Schnitt in der Kinnfurche möglich mit ähnlich günstigem Ergebnis. Bei ausgedehntem Hautüberschuß verbleibt die Möglichkeit der Hautstraffung über eine winkelförmig verlaufende Narbe, die jedoch in den meisten Fällen über die ersten Monate erfreulich schnell verblasst und nur als feiner Strich erkennbar ist. Lassen Sie sich gerne in einem ausführlichen Informationsgespräch von uns beraten!

Zusammenfassung

Operationsdauer ca. 1,5 h
Narkose Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt ambulant oder 1 Übernachtung
Nachbehandlung 1 Wochen Arbeitsunfähigkeit und Schonung

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