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Eigenfettransplantationen PDF Drucken E-Mail

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Eigenfettransplantationen (Lipofilling)

 
Zusammenfassung
Operationsdauer:ca. 1h
Narkose:Örtliche Betäubung, ggf. mit Dämmerschlafnarkose
Klinikaufenthalt:ambulanter Eingriff
Nachbehandlung:

für ca. 3-4 Tage körperliche Schonung,
evtl. 1 Tag Arbeitsunfähigkeit 

Definition:
 

Die Eigenfettransplantation (Lipofilling)  bezeichnet eine Operationstechnik, bei der eigene Fettzellen nach Aufbereitung durch kleine Stichinzisionen v.a. im Gesichtsbereich unterspritzt werden zur langfristigen Therapie von meist altersbedingten Falten oder Volumenmangel.

 

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Wann ist eine Eigenfettransplantation (Lipofilling) sinnvoll?

 

Eine Eigenfettransplantation ist empfehlenswert bei Falten im Gesichtsbereich und langsam einsetzendem Hautüberschuss im Gesicht (Wange/Mundwinkel/Stirn). Es bietet sich als Therapie insbesondere bei Patienten an, die bereits mit der Hyaluronsäureunterspritzung gute Erfahrungen gesammelt haben und sich nun ein langfristiges Korrekturergebnis  wünschen. Häufig ist die Eigenfettransplantation angewandt bei eher schlanken Patienten, bei denen durch den Volumenmangel im Gesichtsbereich  Alterungserscheinungen im Gesichtsbereich betont werden. Es ist auch als flächige Therapie geeignet zur Behandlung verschiedener Regionen.

 

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Wann ist eine Eigenfettransplantation nicht empfehlenswert?

 

Es gibt bei geeigneter Indikationsstellung lediglich medizinische Kontraindikationen (schwere Gerinnungsstörungen/internistische Erkrankungen etc.).

 

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Das Operationsverfahren
 

Die Eigenfettransplantationen werden in örtlicher Betäubung häufig in Kombination mit einer Dämmerschlafnarkose durchgeführt. In der Regel handelt es sich um ambulant durchgeführte Eingriffe, die Patienten können nach einer mehrstündigen Herz/Kreislaufüberwachung aus der Klinik entlassen werden. Während der Operation werden ebenso wie bei der konventionellen Liposuktion über kleine Stichinzisionen in der Haut kleinere Mengen Fettzellen an Regionen wie zum Beispiel Bauch/Hüfte/Knieinnenseite entnommen. Nach mehrfacher Spülung und Aufbereitung der Fettzellen werden diese in kleinen Mengen über erneute Stichinzisionen im zum Beispiel Gesichtsbereich unter Falten gespritzt oder auch fächerförmig in größeren Regionen (Bsp. Wangen) verteilt. Die Stichinzisionen werden mit feinstem Nahtmaterial verschlossen. Auf Verbände kann in den meisten Fällen verzichtet werden.

 

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Die Nachbehandlung
 

Häufig ist nur eine kurze Nachbehandlung mit lokaler Kühlung der Haut notwendig. Die Fäden werden nach spätestens einer Woche entfernt. Über die ersten 7-14 Tage ist gegebenenfalls eine leichte Blutergussverfärbung oder auch Schwellung sichtbar, die jedoch ab dem Folgetag der Operation mit Make-up abgedeckt werden kann.

Mit Schmerzen ist im Normalfall nicht zu rechnen, es resultiert lediglich ein leichtes Spannungsgefühl zum Zeitpunkt der Schwellung.

 

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Erfolgsaussichten

 

Bei der Eigenfettransplantation handelt es sich um eine Operation mit kurzer Heilungsphase und wenig Beeinträchtigungen. Gerade bei kleinen bis mittleren Falten und Volumenmangel bei sehr schlanken Patienten lassen sich deutliche Verjüngungen im Gesichtsbereich erzielen bei erhöhter Hautspannung , frischem Aussehen und ästhetischem Gewinn.

Da es sich bei den injizierten Fettzellen um freie Transplantate handelt, kann es bei nicht komplettem Anheilen zu einem Korrekturverlust führen, der in einigen Fällen eine zweite Transplantation für den maximalen Erfolg erforderlich macht. Auch hierbei handelt es sich um einen eher kleinen operativen Routineeingriff mit schneller Heilung.

 

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